|
Als zusätzliches Prozeßgas wird beim Super-D-GunTM Verfahren, gegenüber dem D-GunTM Verfahren Propylen verwendet. Dadurch erhöht sich die Partikelgeschwindigkeit im Vergleich zum D-GunTM Verfahren. Die außergewöhnlich hohen Partikelgeschwindigkeiten ermöglichen Schichten, die im Vergleich zu anderen thermischen Spritzverfahren, gleichmäßige und feine Mikrostrukturen aufweisen. Mit diesem Verfahren lassen sich Schichten erzeugen deren Restporositäten unter 0,25 % liegen. Die Haftfestigkeiten liegen dabei über 70 MPa. Im Gegensatz zu anderen Verfahren des thermischen Spritzens weisen viele Super-D-GunTM Schichten Druckeigenspannungen auf. Dies beeinflußt die Biegelastwechselfestigkeit positiv.
Oberflächengüten mit Rauheiten von kleiner 0,02µm Ra können bei vielen Super-D-GunTM-Beschichtungen erreicht werden.
|